Piercing ABC

Lobe

Das Lobe Piercing, auch "Ohrloch" im Volksmund genannt, ist das mit Abstand am meist verbreitete Piercing. Es wird oft mit der Pistole geschossen, was bis ca. zum vierten Ohrlöchern möglich ist. Danach ist dann meistens Knorpelgewebe vorhanden, durch welches man auf keinen Fall schiesst, sondern mit der Nadel sticht. Die Platzierung kann eigentlich frei auf dem Ohrläppchen gewählt werden, die klassische Form ist jedoch meist in der Mitte.


Das Lobe Piercing wird bei Piercingfans oft und gerne gedehnt. Bei diesem Piercing kann, im Vergleich zu anderen Piercings, sehr stark gedehnt werden und die Grösse ist nach oben beinahe offen. Dadurch vergrössert sich das Loch meist derart, dass es später nicht mehr von selbst zusammenwächst und chirurgisch geschlossen werden muss, sofern dies gewünscht wird. Es besteht auch die Möglichkeit, das Ohrläppchen direkt auf eine bestimmte Grösse zu punchen. Dadurch kann man auf langes Dehnen verzichten, muss jedoch beachtet, dass anschliessend nicht mehr wirklich gedehnt werden kann, da das entnommene Gewebe fehlt.


Die Abheilung des Lobe Piercing ist meist komplikationsfrei und schnell, da unser Ohrläppchen gut durchblutet wird und keine mechanische Belastung erfährt, was die Heilung stark fördert.

 

  • Ausheilung: 4-6 Wochen
  • Schmuck: Ohrstecker, Labret

Tragus

Das Tragus Piercing wird durch den Knorpel gestochen, der direkt vor dem Gehörgang sitzt. Das Tragus Piercing ist neben dem Helix Piercing wohl eines der beliebtesten Ohrknorpelpiercings. Der Name des Tragus Piercings kommt daher, dass das Piercing auf den "Knorpelhügel" namens Lamina tragi gestochen wird. Tragus ist das griechische Wort für Ziegenbock.


Entgegen den Gerüchten ist es nicht möglich, den Gesichtsnerv durch dieses Piercing zu schädigen, jedoch befindet sich das Tragus Piercing in der Nähe dieses Nervs und bei Entzündungen sollte man deshalb sehr vorsichtig sein. Im Tragus Piercing können sowohl "Labretstecker", Barbells als auch Ringe getragen werden, wobei sich als Ersteinsatz ein Labretstecker empfiehlt.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Banana

Helix

Das Helix Piercing wird durch den äusseren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Es wird praktisch vom "normalen" Ohrloch bis oben herum zu der Stelle gestochen, wo der Knorpelrand zur Brücke (Daith-Piercing) wird. Als Schmuck kommen sowohl Ringe als auch Labrets mit verschiedenen Aufsätzen in Frage.


Das Helix Piercing ist in vielen Kulturen bekannt und traditionell verwurzelt. Während es oft "nur" reiner Ohrschmuck ist, hatte es zum Beispiel bei den Dayak eine tiefere Bedeutung. Die Dayak sind kein einheitliches Volk, vielmehr ist der Name ein Sammelbegriff für mehrere hundert Volksgruppen und -stämme der Insel Borneo. Trug nun also ein Dayak-Krieger Schmuck aus Bärenzähnen und Glasperlen im oberen Bereich des Ohrs (Helix), so war das ein Zeichen für einen besonders tapferen "Kopfjäger" (als Kopfjagd bezeichnet man die Tötung eines Menschen um dessen Schädel als Kraft bringende oder magische Siegestrophäe zu erbeuten). Bekannt waren die Dayak übrigens auch noch für anderen Körperschmuck. So sind bei einigen Volksgruppen spezielle Tätowierungsstile entstanden. Bei anderen Dayakstämmen gab es den Brauch, dass Männer einen Apadravya trugen und bei den Frauen vieler Dayak Stämme sind weit gedehnte Lobes mit Ear-Weights typisch.


Während des Abheilens sollte man von Belastungen des Ohres absehen, denn das Helix Piercing ist eine sehr exponierte Stelle des Ohres.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Banana

Forward Helix

Ein Helix Piercing, welches oben an der Gesichtsseite des Ohrs gestochen wird, wird als Forward Helix bezeichnet. An dieser Stelle des Ohrs befindet sich ein Muskel, der Musculus helicis major, wodurch dieses Piercing teils schmerzhaft sein und eine komplizierte Abheilung des Forward Helix entstehen kann.

 

  • Ausheilungszeit: ca. 3-12 Monate
  • Schmuck: Barbell

Rook

Das Rook Piercing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte zwischen der inneren und der äusseren Ohrmuschel gestochen. Am unteren Ende der Knorpelfalte kommt man in die Überganszone zwischen dem Rook und dem Snug Piercing. Obwohl das Rook Piercing harmlos aussieht und ja "am Ohr", ist das Rook eines der schmerzhaftesten Piercings, da es durch sehr dichte Knorpelstruktur gestochen wird. Zudem verläuft die Abheilung relativ langsam, da es sich auch dort um sehr kompaktes, festes Knorpelgewebe handelt, das sehr exponiert am Ohr liegt.


Die Belastung beim Schlafen, Telefonieren oder auch nur durch das "Drankommen" im Alltag ist nicht zu unterschätzen. Als Schmuck kann nach der Abheilung beim Rook sowohl ein Stab als auch ein kleiner Ring getragen werden.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Banana

Conch

Das Conch Piercing wird in die innere Ohrmuschel gestochen. Es kann dort beliebig platziert werden, wobei man jedoch darauf achten sollte, dass die Kugel von der Rückseite nicht gegen den Schädel drückt. Da das Dehnen der inneren Ohrmuschel extrem unangenehm ist, wird das Conch Piercing oft in der gewünschten Grösse gestochen bzw. gepuncht. Wenn es entsprechend gestochen wird, ist es nach der Ausheilzeit auch möglich einen grossen Ring um das Ohr oder als Orbital durch ein anderes Piercing hindurch zu tragen. Durch seine geschützte Lage ist die Abheilung des Conch Piercings meist unkompliziert, beim Stechen ist es jedoch oft schmerzhaft. Die eigentliche Hörfähigkeit wird nicht beeinträchtigt. Da es sich um einen Knorpel handelt, können auch hier durch falsches Piercen (Pistole) Komplikationen während der Heilung sowie Knorpelschäden und Deformationen auftreten.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Barbell

Snug

Das Snug Piercing ist ein Piercing durch den Ohrknorpel. Das Snug Piercing sitzt in der inneren Knorpelauswölbung parallel zur Ohrkante.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Banana

Anti-Tragus

Das Anti-Tragus Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gestochen. Je nach Anatomie des Ohres ist das Stechen des Anti-Tragus Piercings schwierig oder teils gar unmöglich. Wie das Rook Piercing kann das Anti-Tragus Piercing eine eher schmerzhafte Angelegenheit sein. Grund dafür ist ein kleiner Muskel (Muskulus antitragus), der zwar weitestgehend ohne Funktion ist, jedoch beim Piercen teils schmerzhaft getroffen werden kann.


Die Abheilung des Anti-Tragus Piercings kann durch das Schlafen auf dem Ohr verzögert werden, da das Piercing gerade bei einer Schwellung weit aussen ungeschützt am Ohr liegt.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: BCR oder Banana

Daith

Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke im Inneren der Ohrmuschel direkt über dem Gehörgang gestochen. Diese Knorpelfalte ist nicht bei jedem Menschen so stark ausgebildet, dass dieses Piercing gestochen werden kann. Das Daith Piercing ist tendenziell ein anspruchsvolles Piercing und sollte deshalb nur von erfahrenen Piercern gestochen werden. Daher kommt auch der Name dieses Piercings. Die erste Kundin, die das Piercing vom "Erfinder" Erik Dakota gestochen bekam, nannte es Daith nach dem hebräischen "Daath" (Weisheit; Intelligenz). Die Aussprache müsste demnach mit einem geteilten, langen "a"-Laut sein (wie "da-af") und nicht wie meist ausgesprochen mit einem "ei"-Laut (wie "deif").


Das Daith Piercing gehört zu den schmerzhafteren Knorpelpiercings und die Heilungsphase ist auch etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Banana

Industrial

Das Industrial Piercing besteht in der Regel aus zwei Helix Piercings, die durch ein Schmuckstück, dem langen Barbell, miteinander verbunden werden. Die beiden Piercingkanäle müssen mit einer Nadel im gleichen Zug gestochen werden, da sonst die Winkel unterschiedlich sein können, was auf Grund von Druck oder Zug zu Schmerzen und Wildfleischwucherungen führen kann.


Durch die Verbindung der beiden Piercings ist das Industrial Piercing gerade in den ersten Monaten wesentlich anfälliger für Komplikationen als andere Ohrknorpelpiercings. Es gibt die Möglichkeit, zuerst die einzelnen Helix Piercings zu stecken und diese abheilen lassen, bevor man dann anschliessend den Stab durch beide Piercings einsetzt.


Die Verbindung zweier unterschiedlicher Ohrknorpelpiercings wie z.B. dem Helix und dem Rook, dem Inner oder Outer Conch wird ebenfalls Industrial Piercing genannt; ebenso verbundenen Bauchnabelpiercings (Nabelindustrial).

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: 2 einzelne Barbells

Naseflügel / Nostril

Das Nasenflügel oder Nostril Piercing ist das am weitesten verbreitete Nasenpiercing und erfolgt ebenfalls durch Knorpelgewebe. Die Platzierung erfolgt entlang es Nasenbogens oder auf dem Nasenflügel.

 

 

  • Ausheilung: ca. 3-12 Monate
  • Schmuck: Nasenstecker

Bridge

Das Bridge Piercing wird am oberen Ende des Nasenrückens in die Hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen gestochen. Die Platzierung des Bridge Piercings ist nicht immer einfach, da es sehr auf das Gesicht abgestimmt werden muss, um nicht schief oder krumm zu wirken. Die zu piercende Stelle muss so gewählt sein, dass das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird. Das Bridge Piercing ist je nach Gesichtsform nicht bei allen Menschen zu empfehlen. Zudem muss beim Piercen darauf geachtet werden, dass kein Druck auf den Ansatz des Nasenbeins ausgeübt wird, da sonst wichtige Nerven (Nervus Trigeminus) durch den Druck in Mitleidenschaft gezogen werden können.


Zudem ist das Bridge Piercing tendenziell kein Anfängerpiercing. In dieser Körperregion verlaufen Hirnnerven und wenn sich dieses Piercing entzündet, kann sich die oberflächliche Entzündung relativ rasch zu einer Nervenentzündung ausbreiten. Deshalb sollte der Kunde schon etwas Piercing-Erfahrung für das Bridge Piercing haben, um eventuelle Probleme schon rechtzeitig zu bemerken und richtig zu reagieren.

 

  • Ausheilung: ca. 4-6 Wochen
  • Schmuck: Banana

Septum

Das Septum Piercing wird durch das Mischgewebe von Haut und Knorpel am unteren Ende der Nasenscheidewand gestochen.


Es ist schwierig, das Septum Piercing vollständig gerade zu platzieren, da so gut wie keine Nasenscheidewand gerade ist und dieser Makel ausgeglichen werden muss, um ein gerades Septum Piercing zu erhalten. Die Nase ist nach dem Stechen sehr empfindlich.

 

  • Ausheilung: 1-2 Monat
  • Schmuck: Banana, BCR oder Circular Barbell

Augenbrauen

Das Augenbrauen Piercing kann entlang der gesamten Länge der Augenbraue gestochen werden, wird jedoch meist am äusseren Ende der Braue gemacht. Das Augenbrauen Piercing kann sowohl vertikal, als auch horizontal gesetzt werden.


Beim Augenbrauen Piercing besteht vor allem im inneren Bereich der Augenbraue die Gefahr, dass das Piercing auswachsen kann. Während des Abheilungsprozesses sollten, wie bei allen Gesichtspiercings, keine Kosmetikprodukte mit dem Piercing in Kontakt kommen.

 

  • Ausheilung: ca. 4 -6 Wochen
  • Schmuck: Banana

Lippenband

Mit dem Lippenband Piercing ist meist das obere Lippenband gemeint in der Mitte auf der Innenseite der Oberlippe. Das Lippenband ist sehr dünn, aber stabil. Das Lippenband Piercing ist schnell verheilt und lässt sich problemlos tragen. Allerdings kann leicht eine Reizung oder Beschädigung der Zähne oder des Zahnfleisches auftreten.


Um diese Reizung zu minimieren gibt es speziell an einer Seite abgeflachte Kugeln. Das Lippenband Piercing ist nicht bei allen Leuten machbar, da bei vielen das Lippenband eingerissen, zurückgeschnitten wurde oder aus anderen Gründen zu kurz ist.

 

  • Ausheilung: 2-4 Wochen
  • Schmuck: BCR mit Smiley

Labret

Das Labret Piercing wird unterhalb der Unterlippe gestochen. Das Labret Piercing neigt zum Anschwellen und deshalb sollte ein ausreichend langer Stab zu Beginn eingesetzt werden. Nach Abschwellung der Lippe muss ein kürzerer Stab eingesetzt werden, um unnötige Reibung an den Zähnen und am Zahnfleisch zu vermeiden.

 

  • Ausheilung: ca. 4-6 Wochen
  • Schmuck: Labret

Labret-Variationen

Im Folgenden findest du verschiedene Variationen des Labret Piercings. Das Madonna Piercing an der Oberlippe wurde nach dem Schönheitsfleck der berühmten Sängerin Madonna benannt. Das Medusa Piercing ist meist schmerzhafter als ein normales Labret Piercing oder ein Madonnna Piercing, da an dieser Stelle Nerven vom Septum nach unten verlaufen.

 

  • Ausheilung: ca. 4-6 Wochen
  • Schmuck: Labret
Madonna Medusa
Dolphin Bites Angel Bites
Snake Bites Cyber Bites
Viper Bites Shark Bites
Canine Bites Dahlia Bites

 


Eskimo

Das Eskimo Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe im Lippenrot. Vorteil des Eskimo Piercings ist der Umstand, dass man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein könnte. Das Eskimo Piercing schwillt genauso an wie ein Labret Piercing und deshalb sollte auch hier ein Stab von ausreichender Länge eingesetzt werden.

 

  • Ausheilung: 4-6 Wochen
  • Schmuck: Banana

Inward Eskimo

Das Inward Eskimo Piercing ist sozusagen ein Inverse Vertical Labret. Das Inward Eskimo Piercing wird von der Innenseite der Unterlippe zum Lippenrot gestochen. Sichtbar ist also nur die im Lippenrot liegende Kugel.

 

  • Abheilungszeit: 4 Wochen
  • Schmuck: gebogenes Labret

Cheek

Das Cheek Piercing wird seitlich des Mundes in die Wange gestochen, oft an der Stelle, wo die gepiercte Person ein Grübchen hat. Das Cheek Piercing verlangt viel Erfahrung vom Piercer, um nicht wichtige Arterien und Nerven in der Wange zu verletzen und es muss grossen Wert auf die richtige Platzierung gelegt werden.


Das Cheek Piercing kann sehr stark und lange anschwellen. Deshalb muss beim Schmuck für den Ersteinsatz diese Schwellung mit einem langen Schmuck berücksichtigt werden.

 

  • Ausheilung: ca. 1-3 Monate
  • Schmuck: BioPlast Labret Endlos

Zunge vertikal

Durch die jahrelange Erfahrung von Giahi können wir uns zu den Besten weltweit zählen, wenn es um das Stechen von Zugenpiercings geht. Das Zungenpiercing wird in der Regel in der Mitte der Zunge vertikal gestochen. Für den Ersteinsatz muss ein sehr langer Barbell genutzt werden, da die Zunge nach dem Stechen stark anschwellen kann. Nach vollständiger Abheilung wird der lange Barbell gegen einen kürzeren getauscht. Beim Stechen darf das Zungenbändchen auf der Unterseite der Zunge nicht durchstochen werden und die untere Kugel des Stabes darf nicht auf das Zungenbändchen drücken. Sollte die Zunge lang genug sein, kann man auch mehrere Zungenpiercings tragen.


Das wohl grösste Risiko eines Zungenpiercings betrifft nicht die Zunge, sondern den Zahnschmelz. Dieser kann durch übermässigen Kontakt (Herumspielen oder versehentliches Draufbeissen) mit dem Metall-Schmuck geschädigt werden.

 

  • Ausheilung: 3-4 Wochen
  • Schmuck: Barbell

Zunge horizontal

Das horizontale Zungenpiercing ist eher selten und kann unangenehm sein, da die Kugeln genau bei den Zähnen am Seitenrand der Zunge liegen.

 

  • Abheilung: 4-8 Wochen
  • Schmuck: Barbell

Zungenband

Das Zungenband Piercing wird durch das Frenulum Linguae an der Unterseite der Zunge gestochen. Die Abheilung des Zungenband Piercings geht generell sehr schnell und als Schmuck kommt meist ein kleiner Ring, aber auch S Banane zum Einsatz. Je nach Anatomie ist das Zungenband Piercing nicht bei allen Menschen geeignet.

 

  • Abheilung: 3-4 Wochen
  • Schmuck: BCR

Oberflächen

Bei Oberflächenpiercings handelt es sich um Piercings, die an Stellen gestochen werden, die nicht in die Kategorie der Standardpiercings gehören. Die besten Stellen für Oberflächenpiercings sind Nacken sowie das Pubic. Der Heilungserfolg solcher Piercings ist an anderen Stellen sehr gering, da die meisten Oberflächenpiercings mit der Zeit herauswachsen und Narben hinterlassen.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Oberflächenschmuck

Brustwarze

Das Brustwarzenpiercing wird meist horizontal oder vertikal gestochen, kann jedoch beliebig ausgerichtet sein. Man kann auch später ohne Probleme sein Kind stillen, nur sollte der Schmuck vorher entfernt werden, damit das Kind ihn nicht verschlucken kann. Das Brustwarzenpiercing wird, meist bei Männern, auch gerne gedehnt.


Die Ausheilung ist meistens langwierig, da durch den direkten Textil-Kontakt und viel Bewegung das Brustwarzenpiercing kaum zur Ruhe kommt.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Banana

Bauchnabel

Schon im alten Ägypten war das Bauchnabelpiercing oder Bauchpiercing präsent und war als Zeichen königlicher Herkunft den Adligen vorbehalten. Heute sind wir bei Giahi spezialisiert darauf, dir das Adelsgefühl zu verleihen, welches ein Bauchnabelpiercing / Bauchpiercing in dir auslöst.

 

Dieses Piercing ist nach wie vor eines der beliebtesten Piercings und wird üblicherweise in die Hautfalte, die den Bauchnabel umgibt, oberhalb oder unterhalb des Nabels gestochen und sitzt vertikal. Die am weitesten verbreitete Variation ist am oberen Rand. Der Heilungsverlauf des Bauchnabelpiercings / Bauchpiercings ist stark anatomieabhängig und es muss vom Piercer grosse Sorgfalt auf die richtige Platzierung des Piercings gelegt werden. Da der Bauch(nabel) bedingt durch Bewegung und Kleidung vielen Reizen ausgesetzt ist, bedarf dieses Piercing intensiver Pflege und darf nicht vernachlässigt werden.


Das Bauchnabelpiercing ist ein Oberflächenpiercing und neigt deshalb auch zum Auswachsen, was meist jedoch Jahre dauert. Wenn das Auswachsen nicht stoppt, sollte das Bauchnabelpiercing vorher entfernt werden, um eine vertikale Narbe zu verhindern. Später kann es neu gestochen werden, um den optimalen Hautabstand zu haben.

 

  • Ausheilung: 3- 12 Monate
  • Schmuck: Banana

Christina

Das Christina Piercing (auch Catherine Piercing) ist ein Oberflächenpiercing und verheilt dementsprechend schlecht und langsam. Es ist nicht bei jeder Frau aus anatomischen Gründen durchführbar. Die Platzierung des Christina Piercings erfolgt von der Falte, die die äusseren Schamlippen am oberen Ende bilden, bis zum Schamhügel. Dieses Piercing hat beim Sex keinerlei Funktion. Es kann sogar unangenehm für die Frau sein, wenn darauf Druck ausgeübt wird, was auch beim Tragen von engen Hosen passieren kann. Ausserdem erschwert das Christina Piercing die Intimrasur.

 

  • Ausheilung: 2-4 Wochen
  • Schmuck: Banana

Klitorisvorhaut horizontal

Das horizontale Klitorisvorhaut Piercing wird horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Als Schmuck wird ein BCR eingesetzt, der so gewählt werden sollte, dass die Kugel direkt auf der Klitoris liegt.


Anatomische Voraussetzungen für das Klitorisvorhaut Piercing ist eine ausreichend grosse Klitorisvorhaut. Dieses Piercing kann auch mehrfach ausgeführt und mit einem vertikalen Klitorisvorhaut Piercing kombiniert werden.

 

  • Ausheilung: ca. 2-4 Wochen
  • Schmuck: BCR

Klitorisvorhaut vertikal

Das vertikale Klitorisvorhaut Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Der Schmuck übt bei dieser Variante durch den direkten Kontakt zur Klitoris einen intensiven Reiz aus. Während die meisten Frauen dieses Gefühl geniessen, ist es einigen durch die Dauerpräsenz unangenehm.


Die Schmucklänge sollte so gewählt werden, dass die untere Kugel auf der Klitoris aufliegt und dadurch teils nicht sichtbar ist. Das vertikale Klitorisvorhaut Piercing kann auch gut mit einem horizontalen Klitorisvorhaut Piercing kombiniert werden.

 

  • Ausheilung: ca. 2-4 Wochen
  • Schmuck: Banana

Innere Schamlippen

Das Piercing der inneren Schamlippen ist recht schmerzlos und diese Piercings verheilen recht schnell und unkompliziert. Dieses Piercing ist, wie viele Intimpiercings bei Frauen, stark von der persönlichen Anatomie abhängig und daher nicht bei jeder Frau machbar. Die inneren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct und, soweit es die anatomischen Verhältnisse zulassen, kann man die inneren Schamlippen auch mehrfach piercen lassen. Diese Piercings passen sehr gut zu Klitorisvorhaut Piercings (horizontal und/oder vertikal) und man kann sie auch gut mit äusseren Schamlippen Piercings kombinieren.

 

  • Ausheilung: 2-4 Wochen
  • Schmuck: BCR

Äussere Schamlippen

Die Platzierung von Piercings der äusseren Schamlippen sollte so sein, dass der Ring die äussere Schamlippe umfasst. Diese Piercings sind bei allen Frauen machbar. Die Heilung ist etwas langwieriger, da dauerhafte Reizung durch Kleidung und Bewegung entsteht. Die äusseren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct.

 

  • Ausheilung: 4-6 Wochen
  • Schmuck: BCR

Fourchette

Ein Fourchette Piercing ist ein eher seltenes Piercing bei der Frau. Das Fourchette Piercing wird dort platziert, wo die inneren Schamlippen am unteren Ende zusammentreffen. Dieses Piercing ist nicht bei jeder Frau durchführbar.

 

  • Ausheilung: 2-4 Wochen
  • Schmuck: Banana

Prinz Albert

Das Prinz Albert Piercing ist eines der unkomplizierten männlichen Intimpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Prinz Albert Piercing wird durch die Harnröhre direkt hinter die Eichel an der Unterseite des Penis gestochen.


Es muss mit Nachblutungen gerechnet werden, die aber schnell wieder verschwinden. Das Prinz Albert Piercing dehnt sich sehr schnell und leicht, sodass man ohne Probleme dickere Ringe tragen kann. Ein Prinz Albert ist eine gute Vorstufe für einen Apadravya.

 

  • Ausheilung: ca. 4-8 Wochen
  • Schmuck: BCR

Umgekehrter Prinz Albert

Der umgekehrte Prinz Albert wird von der Harnröhre vertikal durch die Mitte der Oberseite der Eichel gestochen.


Das Ausheilen bei diesem Piercing dauert länger als ein normaler Prinz Albert und ist kein Anfängerpiercing. Aus einem Prinz Albert und einem umgekehrten Prinz Albert kann man durch Verbinden mit einem Stab ein Apadravya Piercing machen.

 

  • Ausheilung: 4-6 Monate
  • Schmuck: BCR

Ampallang

Der Ursprung des Ampallang Piercing liegt in Indonesien und Polynesien. Es ist ein Intimpiercing, welches horizontal durch die Eichel gestochen wird, entweder direkt durch die Harnröhre oder über diese. Die Variante durch die Harnröhre ist empfehlenswert, da der Eigenurin bei der Pflege und Reinigung unterstützend wirkt und zwei kurze Stichkanäle, getrennt durch die Harnröhre, schneller ausheilen als ein langer Stichkanal. Das Ampallang Piercing ist sexuell reizvoll, aber nicht ganz ungefährlich. Hier sei auch erwähnt, dass nach Aussage vieler Frauen diesem Piercing die meiste Lust abzugewinnen ist.


Das Ampallang Piercing ist kein Einsteigerpiercing und setzt beim Kunden und Piercer viel Erfahrung voraus. Als Erstschmuck wird ein sehr langer Stab eingesetzt, da mit grösseren Schwellungen zu rechnen ist. Bei diesem Piercing treten auch Nachblutungen in den ersten paar Tagen auf, da dieses Piercing durch stark durchblutetes Gewebe (Schwellkörper) gestochen wird. Die Länge des Stichkanals und damit des Schmucks wird im erigierten Zustand vom Kunden zu Hause vorab vermessen.


Während der Heilungszeit sollte die Vorhaut sofern vorhanden zurückgezogen bleiben, der Heilungsprozess verläuft so schneller.

 

  • Ausheilung: ca. 6 Monate
  • Schmuck: gerader Barbell

Apadravya

Das Apadravya Piercing wird vertikal, üblicherweise schräg nach vorne, durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im Wesentlichen ist das Apadravya Piercing eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert Piercing. Wie der Ampallang gehört auch er zu den problematischeren Intimpiercings beim Mann, die vom Träger und Piercer viel Erfahrung und Sorgfalt verlangen.


Wie beim Ampallang wird auch beim Apadravya Piercing ein langer Stab eingesetzt, da auch hier mit grösseren Schwellungen zu rechnen ist und ebenso sind Nachblutungen in der Anfangsphase nichts Ungewöhnliches.

 

  • Ausheilung: ca. 6 Monate
  • Schmuck: gerader Barbell

Dyode

Das Dyode Piercing wird in den Wulst des Eichelrandes gestochen. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch Unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen kommen.


Der Dydoe ist im männlichen Intimbereich wohl das schmerzhafteste Piercing. Ganz einfach deshalb, weil genau am Eichelrand die meisten Nervenenden liegen. Das Dyode Piercing wird meistens paarweise gestochen und nicht bei jedem Mann möglich. Dyode Piercings benötigen einen sehr lang Abheilungsprozess und neigen auch häufig zum Auswachsen.

 

  • Ausheilung: ca. 6 Monaten
  • Schmuck: Banana

Frenum

Das Frenum Piercing ist ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Es wird in das Vorhautbändchen gestochen. Das Durchstechen der dünnen Haut ist sehr unkompliziert und heilt sehr schnell ab. Das Frenum Piercing ist als Intimpiercing für Einsteiger sehr zu empfehlen.

 

  • Ausheilung: 2-4 Wochen
  • Schmuck: Ring oder Barbell

Guiche

Das Guiche Piercing wird durch den Damm, die Naht zwischen Hodensack und After, gestochen, wo es die Darmgegend stimuliert. Radfahren oder auch Sitzen können während der Heilungsphase des Guiche Piercings sehr unangenehm sein.

 

Dieses Piercing wird sehr häufig gedehnt und mit Gewichten geschmückt, da durch den Zug der Gewichte eine weitere Stimulation stattfindet.


Mehrere in Reihe gestochene Guiche Piercings nennt man auch "Guiche Ladder".

 

  • Ausheilung: ca. 6 Monate
  • Schmuck: BCR oder Banana

Hafada

Das Hafada Piercing ist ein Intimpiercing des männlichen Hodensacks. Die Ausheilung des Hafada Piercings ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt. Dieses Piercing eignet sich gut zum Dehnen. Meist wird das Hafada Piercing entlang der “Naht” gestochen.

 

  • Ausheilung: 6-8 Wochen
  • Schmuck: BCR

Pubic

Das Pubic Piercing wird am Penisansatz gestochen und ist ein Oberflächenpiercing, was auch seine schwierige Abheilung erklärt. Das Pubic Piercing neigt zum Auswachsen und verheilt sehr langsam und schlecht.

 

  • Ausheilung: 3-12 Monate
  • Schmuck: Bananabell, Surface Bar

Vorhaut

Das Piercing der männlichen Vorhaut ist recht unkompliziert und heilt auch ziemlich schnell ab. Das Vorhaut Piercing eignet sich gut zum Dehnen und wird meistens paarweise gestochen. Es ist ein gutes Anfängerpiercing und kann auch bei beschnittenen Männern gestochen werden, wobei es dann am Schaft anliegend gestochen wird.

 

  • Ausheilung: 4 -6 Wochen
  • Schmuck: BCR oder Banana

Dermal Anchor

Der Dermal Anchor (auch Microdermal) ist ein unter der Hautoberfläche liegendes längliches Implantat, an dem sich mittels eines kleinen Gewindestabes Schmuck anbringen lässt. Dieses Piercing gehört zu der Gruppe der Single Point Piercings, welche Piercings bezeichnet, die nicht durch einen Stichkanal an zwei Enden austreten, sondern nur an einem Ende aus der Haut ragen.


Der in der ersten Zeit der Entwicklung genutzte Schmuck sah in etwa so aus wie ein Nasenstecker, dessen Ende zu einer Schlaufe gebogen und so in die Haut eingesetzt wurde um dort zu verwachsen und sich zu „verankern“. Seit 2006 gibt es speziell für diese Piercingart gefertigten Schmuck die so genannten Microdermals.

 

Der entscheidende Vorteil dieser Art von Körperschmuck gegenüber Surfacepiercings, ist die kurze, in der Regel völlig komplikationslose Abheilung. Es wird bei diesem minimalen Eingriff einfach eine kleinere Wunde erzeugt, als bei einem herkömmlichen Piercing. Der Dermal Anchor (Microdermal) kann im Gegensatz zum herkömmlichen Piercing an nahezu allen Körperstellen gesetzt werden, wo dies bislang nicht möglich war.

 

Das Piercen und Einsetzen, sowie der Eingriff, welcher notwendig ist um den Schmuck wieder zu entfernen, ist zwar nicht einfach, jedoch doch recht minimal invasiv.

 

Die Risiken eines Dermal Anchors sind Abstossreaktionen des Körpers oder die Gefahr einer sich einkapselnden Infektion. Gegen letzteres ist selbst ein verheilter Dermal Anchor nicht gefeit, da die gebildete Hauttasche nach aussen offen ein ideales Klima und geschütztes Plätzchen für Keime bieten kann. Sorgfältige Hygiene beim Umgang mit dem Dermal Anchor sind also extrem wichtig.

 

Das Setzen der Dermal Anchor kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen und ist neben der Vorliebe und besten Arbeitsweise des Piercers auch von der Position am Körper, der Hautspannung und Art der Haut abhängig. Zum Einsetzen des Dermal Anchors wird an der gewünschten Stelle mit einem Biopsy-Punch ein kleiner Stich gemacht und in dieser somit gebildeten Öffnung der Schmuck eingesetzt. Notfalls kann der Dermal Anchor mit einem kleinen wenig schmerzhaften Eingriff wieder entfernt werden kann.

 

Der eingesetzte Schmuck heilt in der Regel schnell und ohne Probleme ab, es sei denn man bleibt mit dem Schmuck irgendwo hängen, was man unbedingt verhindern sollte.

 

In der ersten Woche sollte ein Dermal Anchor Tag und Nacht abgeklebt werden, wobei das Pflaster zweimal täglich gewechselt und das Piercing desinfiziert werden muss. In der zweiten Woche muss das Piercing nur noch über Nacht abgeklebt und einmal pro Tag desinfiziert werden.

 

Ein Wechsel des Aufsatzes sollte erst am verheilten Dermal Anchor vorgenommen werden, was meist nach ungefähr zwei Monaten der Fall ist.

 

Sauberkeit und die richtige Pflege sind natürlich auch hier die Grundlage für eine optimale Wundheilung. Auf Sport, Schwimmen, Sauna und Solarium sollte für ca. 2 Wochen verzichtet werden. Desweiteren sollte während der Abheilung im Schmuckbereich keine zu enge oder fusselnde Kleidung getragen werden und auch jegliche Cremes, Parfums und Make-Up sind an der Stelle zu vermeiden.

 

  • Ausheilzeit: Äusserlich 2 Wochen, Innerlich 6-8 Wochen
  • Schmuck: Anchor 1.5mm, 2.0mm, 2.5mm mit Aufsatz 3mm, 4mm, 5mm, 8mm

Skin Divers

Skin Divers sind vom Prinzip her dasselbe wie Dermal Anchors. Nur der untere Teil ist kleiner und rund. Die Abstände zwischen den Skin Divers kann man sehr gering halten. Mustergruppierungen sind daher sehr gut möglich.
Der Skin Diver wird mit einer speziell für Skin Divers gemachten Zange in die Haut geschoben (gedrückt).


Sollte ein Skin Diver auswachsen, sollte man ihn entfernen lassen, bevor man die Platte in der Haut sieht, um die Narbenbildung zu vermindern.


Generell sind Skin Divers nicht empfehlenswert, da bei diesem Piercing die Wahrscheinlichkeit sehr gross ist, dass sie schnell wieder auswachsen. Skin Divers sollten nur an Stellen gepierct werden, an denen wenig Bewegung herrscht. Dieses Piercing kann in unseren Studios zwar gestochen werden, wird jedoch nur bei ausdrücklichem Wunsch des Kunden gemacht. Anstelle des Skin Divers empfehlen wir von Giahi den Dermal Anchor.


Die Pflege eines Skin Divers während der Ausheilung erfolgt genau gleich wie bei einem Dermal Anchor.

 

  • Ausheilungszeit: 6-8 Wochen
  • Aufsätze: 3mm und 4mm

Dehnen/Stretching

Beim Dehnen wird der Stichkanal ausgeweitet, sodass anschliessend ein Schmuckstück mit grösserem Durchmesser eingesetzt werden kann. Die Ausweitung, welche auch Stretching genannt, wird erreicht, indem man den Durchmesser der eingesetzten Schmuckstücke über mehrere Wochen hinweg in Millimeter-Schritten erhöht.


Durch das Dehnen der Haut rund um das Piercing entstehen gleichmässig verteilte mikroskopisch kleine Risse im Kollagengeflecht der Haut. Dadurch entstehen Freiräume zwischen den Hautzellen, die mit der Zeit durch neue Zellen ausgefüllt werden. Die Haut weitet sich und baut mehr und mehr die entstandene Spannung ab. Das Kollagen bindet die neuen Hautzellen ein und das geweitete Piercing ist erneut "geheilt". Dieser Vorgang dauert – optimale Rahmenbedingungen vorausgesetzt - mindestens 4 Wochen wenn man 2mm dehnt.


Das Dehnen erfordert genügend Zeit, denn ansonsten kann das Gewebe Schäden davontragen und Narben bilden. Beim Dehnen kann der Stichkanal (bei Grössen bis ca. 10mm) durch das Entfernen des Schmuckstückes nach genügend Zeit wieder vollständig zusammenwachsen.


Häufig wird diese Methode im Ohrläppchen angewandt, wodurch anschliessend Flesh Tunnels und Plugs mit unterschiedlichem Durchmesser und Materialien, wie Metall, Holz, Stein, Horn oder Kunststoff, eingesetzt werden können.


Bei Giahi hat der Kunde zusätzlich die exklusive Möglichkeit, sich ein Dehnset auszuleihen, damit er nicht unzählige Schmuckstücke mit immer grösser werdendem Durchmesser kaufen muss, um seine Wunschgrösse zu erreichen. Bei diesem Set wird am Anfang der Enddurchmesser des Piercings festgelegt und der Preis beinhaltet dann das Einsetzen des Piercings und das Ausleihen des Schmuckes. Genauere Informationen zu diesem Angebot findest du auf unserer Preisliste.


Es gibt Piercings, die wir im Giahi Tattoo- und Piercing-Studio nicht stechen, da diese entweder eine zu lange Abheilungszeit benötigen und dadurch häufig schwere Komplikationen verursachen oder aus anderen Gründen nicht zumutbar sind, da diese aus unserer Sicht vor allem störend sind und nicht als einen reizvollen Körperschmuck betrachtet werden können.

Im Folgenden findest du einige Beispiele von Piercings, die bei uns nicht gemacht werden, jedoch gibt es noch weitere.

 

  • Austin Bar
  • Mandible
  • Philtrum
  • Uvula
  • Septril
  • Klitoris
  • Kinn
  • Princess Albertina
  • Nasallang
  • Triangle